Zweites Buch, § 18 (ZA I 144–145)zeno.org, Zürcher Ausgabe vol. 1, Zweites Buch
Die nun vorläufig dargestellte Identität des Willens und des Leibes kann nur, wie hier, und zwar zum ersten Male, geschehn ist und im weitern Fortgang mehr und mehr geschehn soll, nachgewiesen, d.h. aus dem unmittelbaren Bewußtsein, aus der Erkenntniß in concreto, zum Wissen der Vernunft erhoben, oder in die Erkenntniß in abstracto übertragen werden: hingegen kann sie ihrer Natur nach niemals bewiesen, d.h. als mittelbare Erkenntniß aus einer andern unmittelbaren abgeleitet werden, eben weil sie selbst die unmittelbarste ist, und wenn wir sie nicht als solche auffassen und festhalten, werden wir vergebens erwarten, sie irgend mittelbar, als abgeleitete Erkenntniß wiederzuerhalten.
The identity of the will and the body now provisionally set out can only, as has here been done, and indeed for the first time, and as is to be done more and more in what follows, be shown, that is, raised from immediate consciousness, from cognition in concreto, to the knowledge of reason, or carried over into cognition in abstracto: by contrast it can by its nature never be proved, that is, derived as mediate cognition from another immediate one, precisely because it is itself the most immediate, and if we do not grasp and hold on to it as such, we shall expect in vain to regain it in some mediate way, as derived cognition. — the project